Stadt Dahn

Stadtplan Stadt Dahn

Dahn: (ca. 4.800 Einwohner)

Staatlich anerkannter Luftkurort

 

Inmitten des romantischen Wasgaus, einem beliebten Feriengebiet, liegt das reizvolle Städtchen Dahn, nachdem das „Dahner Felsenland“ benannt ist. Dahn ist kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt des Dahner Tales, wurde 1963 zur Stadt erhoben und im Jahr 1973 als Luftkurort staatlich anerkannt.

Dahn bietet mit rund 700 Gästebetten Übernachtungsmöglichkeiten in gepflegten Hotels, Gaststätten, Privathäusern und Ferienwohnungen. Dahn ist Sitz eines Schulzentrums mit Realschule plus und Gymnasium, einer Grundschule, einer öffentlichen Bücherei und zweier Kindertagesstätten. Dahn hat mit der „Felsenland-Klinik“ ein psychotherapeutisches Angebot, ist Sitz einer Sozialstation und einer Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes, welche voraussichtlich ab 2012 in die Ortsgemeinde Bundenthal verlagert wird, Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker und Masseure sind ebenso vorhanden wie mehrere Apotheken.

Dahn ist Sitz verschiedener Ämter und Behörden wie der Verbandsgemeindeverwaltung, dem Forstamt Wasgau, einer Außenstelle des „Landesbetriebes Straßen und Verkehr“, einer Straßenmeisterei, einer Nebenstelle einer Arbeitsagentur und einem Notariat.

Dahn verfügt über ein umfassendes Freizeitangebot mit Kurpark und Freizeitanlagen mit einer Minigolfanlage, einem Haus des Gastes mit Stadthalle, und einer vereinseigenen Reitanlage mit Reithalle und Turnierplatz. Im „Sportcenter“ sind Hallentennisplätze sowie eine Squash-Anlage und Bowling- und Kegelbahnen zu finden. Der örtliche Tennisverein bietet vereinseigene Tennisplätze an. Ein Wellness-Paradies im Dahner Felsenland ist das „Felsland-Badeparadies & Saunawelt“. Als kultureller Mittelpunkt der Region ist Dahn insbesondere durch die „Dahner Sommerspiele“ bekannt geworden, die im Jahr 2010 zum 47. Mal veranstalten werden.

Das schmucke Städtchen Dahn wird von dem mächtigen Felsgebilde des „Jungfernsprungs“ überragt.
Im Süden von Dahn überragt das Felsmassiv „Hochstein“ als zweitgrößtes zusammenhängendes Felsmassiv der Pfalz, das Tal der Wieslauter. Direkt unter dem „Hochstein“ liegen die St. Michaelskapelle und der 1952 eingeweihte Ehrenfriedhof, auf dem 2407 Gefallene des letzten Weltkrieges ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Eine besondere Note geben der Kurstadt die Burgengruppe Altdahn und die Burg Neudahn.
Die Burgengruppe Altdahn, im 12. und 13. Jahrhundert erbaut, besteht aus den drei Burgen Altdahn, Grafendahn und Tannstein. Die drei Felsenburgen gehören zu den größten Burganlagen in der Pfalz. Während Altdahn der Prototyp der Burgen des Wasgaus ist, ist Neudahn eine mittelalterliche, schlossähnliche Festungsanlage mit mächtigen Geschütztürmen.

Dahn wurde als „Thanne“ im Jahr 1148 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte ursprünglich zur Herrschaft der Ritter von Dahn. Nach dem Aussterben des Rittergeschlechtes kam der Ort 1603 unter die Oberhoheit des Bischofs von Speyer und gehörte später zu dem Hochstift Speyer und zu dem Schenk von Waldenburg. Dahn entwickelte sich schon mit Beginn des 19. Jahrhunderts zu einer ländlichen Kleinstadt mit Verwaltungsfunktion. Zu Dahn, das als Mittelzentrum und gewerblicher Entwicklungsort im Landesentwicklungsprogramm Rheinland-Pfalz ausgewiesen ist, gehört auch der Ortsteil Reichenbach mit einem Industriegebiet, das insbesondere mittelständige Unternehmen aufgenommen hat. Die ehemaligen US-Depots an der B427 zwischen Dahn und Hinterweidenthal wurden im Rahmen der Konversion zu Gewerbeparks ausgebaut.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt Dahn unter www.dahn.de