Blick von der Burgruine Drachenfels - Foto: Harald Kröher
Blick ins Dahner Felsenland
Eisenerzgrube Nothweiler - Foto: Kurt Groß

Eisenerzgrube

Auf den Spuren der Erdgeschichte geht es mal bergauf und mal bergab in der Erzgrube in Nothweiler. Spannend bleibt es auf jeden Fall.

Das Besucherbergwerk bietet eine einzigartige Möglichkeit, auf den unterirdischen Spuren der Erzgräber zu wandeln. Über 420 Meter fürt der Rundgang, an dessen Ende man jede Menge Einblicke in die Geheimnisse der Tiefe erhalten hat.

Eisenerzgrube Nothweiler - Foto: Kurt GroßMöglich, dass bereits die Kelten ihre berühmten Schwerter aus Eisen aus Nothweiler schmiedeten. Sicher ist aber, dass die südpfälzischen Eisenerzvorkommen bis in das Jahr 1883 Grundlage eines florierenden Berg- und Hüttenwesens waren. Heute bietet die Gemeinde Nothweiler mit ihrem Besucherbergwerk eine einzigartige Möglichkeit, auf den Spuren der Erzgräber zu wandeln.
Seit 1978 können Besucher in den Abbauhohlräumen des Erzgrube - Foto: Harald KröherSt. Anna-Stollens die farbenprächtigen Erzbildungen im Sandstein bewundern.

Künstler war hier die Natur selbst: Vor über 30 Millionen Jahren stiegen heiße, eisenhaltige Wässer aus Klüften und Spalten im Gestein aus der Tiefe auf. Aus ihnen kristallisierten die Eisenerze in herrlichen Rot-, Braun- und Ockertönen aus. Auf der Suche nach den Erzen arbeiteten sich die Bergleute in Handarbeit - mit Schlägel und Eisen und ohne Schießpulver - durch den Berg.

Über 420 Meter führt der Rundgang, an dessen Ende man jede Menge Einblicke in die Geheimnisse der Tiefe erhalten hat. 

Einen Einblick in den damaligen Bergbau und das Hüttenwesen im Wasgau findet man im Infozentrum beim Besucherbergwerk. Dort informier die ständige Ausstellung über verwendete Werkzeuge (Gezähne) und erzeugte Eisengussprodukte.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober: Mittwoch bis Sonntag und Feiertage von 11.00 bis 17.00 Uhr. Führungen zu jeder vollen Stunde.
Zechenhaus - Telefon: 06394 5354 oder 06394 1223
www.nothweiler.de