Kirchenkonzert am Sonntag, 5. September 2010, 20.oo Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Laurentius
Am 4. Januar 2010 jährte sich der Geburtstag des italienischen Komponisten Giovanni Battista Pergolesi zum 300. Mal. Nach dem Verlassen des Konservatoriums (1731) waren Pergolesi nur fünf Jahre des Schaffens als vollwertiger Komponist vergönnt, ehe er im Jahre 1736 mit gerade einmal 26 Jahren in einem Franziskanerkloster in der Nähe von Neapel an Tuberkulose starb. Bis dahin hatte er eine steile Karriere als Komponist erlebt, vor allem seine Opern waren beim Publikum im Inland wie im Ausland beliebt. Seine „Magd als Herrin – La Serva Padrona“ etwa war ein riesiger Erfolg an der Pariser Opéra comique. Es war jedoch „Stabat Mater“, das seinen Namen unsterblich machte, und das bis heute zu den am häufigsten aufgeführten Werken geistlicher Kompositionen zählt.
Stabat Mater
Das mittelalterliche Gedicht „Stabat Mater“ ist einer der eindringlichsten Texte des christlichen Glaubens. Es erzählt von der mit-leitenden Maria im Angesicht des Gekreuzigten und verweist auf die Schuld jedes einzelnen Gläubigen. Dem Franziskanermönch Bonaventura werden die ergreifenden Verse zugeschrieben. Seither haben immer wieder Komponisten diesen Schlüsseltext aufgenommen und ihn ihrer Zeit entsprechend, zugleich aber auch ganz persönlich interpretiert.
Ausführende: Kammerorchester aus Musikern der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken /Kaiserslautern, Solisten: Gudrun Bär (Sopran), Susanne Ludwig Theison (Mezzosopran), Leitung und Orgel: Manfred Degen
Eintrittskarten erhalten Sie bei der Tourist-Information Dahner Felsenland, Tel: 06391 9196 222,
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